Mit dem Sterben leben. Eine Sterbe- und Lebemeditation.

Die Auseinandersetzung mit dem Sterben führt zum Leben hin...

Nichts bedroht unsere Existenz, nichts verletzt unser Selbst so sehr wie der Tod. Mit dem Bewusstsein von der eigenen Zerbrechlichkeit und der Angst vor dem Tod umzugehen, ist eine große Lebensaufgabe für jeden von uns. Es gibt keine einfachen Rezepte für den „richtigen" Umgang mit dieser Angst. Eine wesentliche Hilfe, gerade in der Begleitung von schwer kranken und sterbenden Patienten, ist es, sich einen offeneren und ehrlicheren Weg zu suchen, mit der eigenen Endlichkeit umzugehen und die damit verbundenen stillen Ängste aus der Heimlichkeit hervorzuholen.

Durch die Sterbemeditation erfahren Sie, welche Bilder, Gefühle, Vorstellungen und Gedanken über Ihr Sterben und Ihren Tod in Ihnen sind. Die Beschäftigung mit Ihren eigenen Vorstellungen über Ihr Sterben kann Ihnen den Zugang in der Begleitung Sterbender entlasten und erleichtern. Aus den Erlebnissen haben Sie die Möglichkeit Hilfe im Umgang mit Sterbenden zu bekommen. Ein Teilnehmer berichtete: „Die Erlebnisse waren ganz anders als meine. Sie zeigten mir, wie verschieden Sterbende, denen ich im Beruf oft begegne, empfinden können. Ich sehe jetzt meine Aufgaben und die Anforderungen an mich als Begleiter konkreter und genauer".

Die Hauptauswirkung der Sterbemeditation erleben die Teilnehmenden meistens jedoch in einer bedeutsamen Hilfe für ihr Leben „Das Nachdenken über mein Sterben und Tod bringt mich meinem Leben und auch mir selbst näher".

Im Kloster und Gästehaus erleben wir eine Atmosphäre der Kontemplation und der inneren Einkehr. Diese Stimmung können Sie nutzen, um für sich selbst, in Zeiten von Anspannung und Anforderungen, Ruhe und Kraft zu tanken.

Zielgruppe: Palliativmedizinerinnen und Paliativmediziner

Referentin: Susanne Haller und Co-Leitung

Termin: Samstag und Sonntag, 3.- 4. März 2018

Ort: Kloster und Gästehaus der Karmelitinnen vom göttlichen Herzen Jesu, St. Josef, Ludwigsburg-Hoheneck

 

Ausführliche Informationen finden Sie im Flyer auf der rechten Seite.

            

 

Intensiv-Workshop: Mit Kopf, Herz und Bauch Gruppen und Teams leiten

In der Arbeit mit Gruppen und Teams geht es darum, Raum für Entwicklung und Entfaltung zu geben. Dies kann durch eine empathische, authentische und kreative Begleitung, Leitung und Moderation gelingen. Diese Kunst, auf bewusste und lebendige Art zu begleiten, steht im Mittelpunkt der Fortbildung. Die Teilnehmenden werden unterstützt, ihre eigene wahrhaftige und entwicklungsorientierte Haltung zu entdecken und zu kultivieren. Ziel dieser Fortbildung ist, die speziellen Ressourcen von Einzelnen für die Gruppe zu entdecken und zu fördern sowie das kreative und soziale Potenzial der Gesamtgruppe zu nutzen.

Zielgruppe: Menschen, die in unterschiedlichen Zusammenhängen Gruppen und Teams leiten

Referentin: Susanne Haller

Termin

Modul I: Mittwoch - Donnerstag, 13. - 14. September 2017

Modul II: Mittwoch - Donnerstag, 29. - 30. November 2017

 

Ausführliche Informationen finden Sie im Flyer auf der rechten Seite.

 

 

Intensiv-Workshops: Konstruktive Schuldbearbeitung

Schuldvorwürfe gegen sich selbst oder andere tauchen in vielen Trauerprozessen und auch in anderen Krisen auf. Sie bestimmen das Denken und lösen heftige Gefühle aus. Beides ist für die Betroffenen selbst, aber auch für ihre Begleiter oft eine große Herausforderung. Die Seminare führen in die von Chris Paul entwickelte Umgehens- und Arbeitsweise mit Schuldvorwürfen ein und zeigt ungewöhnliche Wege auf, mit diesen umzugehen.

Zielgruppe: Ausgebildete Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter sowie beratende und therapeutische Fachkräfte

Referentin: Chris Paul

Termine

Samstag - Sonntag, 08. - 09.07.2017

Samstag - Sonntag, 21. - 22. Oktober 2017

Samstag - Sonntag, 28. - 29. April 2018

 

Ausführliche Informationen finden Sie im Flyer auf der rechten Seite.

 

 

 

Open Hands Schule des Handauflegens 2018-2019

Das Handauflegen gehört zu den ältesten Traditionen der Zuwendung. In dieser Zusatzqualifikation erleben Sie, wie das Handauflegen als achtsame Berührung auf Grundlage der Kontemplation (stilles Gebet) eine Möglichkeit bieten kann, Menschen in der letzten Phase des Lebens seelisch und körperlich zu begleiten.

Zielgruppe: Mitarbeitende von Palliative-Care-Teams, Pflegende und ausgebildete Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung

Kursleitung: Anne Höfler und Rita Winterhalter

Termine

Informations- und Auswahlseminar: Samstag, den 07. Oktober 2017

Bewerbungsschluss: 31. Oktober 2017

Fortbildungsbeginn: 16. Januar 2018

 

Ausführliche Informationen sowie ein Bewerbungsformular finden Sie auf der rechten Seite.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an Susanne Haller oder Andreas Herpich, E-Mail: akademie@hospiz-stuttgart.de, Tel.: 0711 2 37 41-53