Fachtag 2018 der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie®

gefördert von der Addy von Holtzbrinck Stiftung

Wenn ein junges Leben begrenzt ist -

 Besonderheiten der Hospizarbeit und

Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche

und junge Erwachsene

 

Was unterscheidet Kinder- und Jugendhospizarbeit von der Begleitung Erwachsener?

Was brauchen betroffene Kinder und Jugendliche, Eltern, Familien und Begleitende?

Was erleben Eltern, die ein Kind verlieren?

Was erleben wir als Begleitende und was machen diese Erlebnisse mit uns?

 

Beim ersten Fachtag der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie zum Thema Kinder- und Jugendhospizarbeit diskutierten wir in Vorträgen und Foren die Komplexität und Vielfältigkeit der Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Ziel sollte sein, dass die Teilnehmenden neue Wege entdecken sowie Inspiration und Stärkung für die Begleitung erhalten können.

Nach einer Begrüßung der Teilnehmenden durch Susanne Haller, der Leiterin der Elisabeth-Kübler-Ross-Akademie sprach Bernhard Bayer, langjähriger Hospizreferent und Koordinator des Kinder- und Jugendhospizdienstes St. Martin Grußworte.

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Andreas Müller beleuchtete in seinem Vortrag die Besonderheiten der Hospizarbeit und Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Als langjähriger Leiter des multiprofessionellen ambulanten Palliativbereiches des Universitätsklinikums Dresden, Initiator des Brückenprojektes für Kinder, Jungendliche und junge Erwachsene und Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe Kinder & Jungendliche der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin DGP berichtete er von der Komplexität und den Hintergründen dieser Arbeit. Die Folien seiner Präsentation können Sie hier herunterladen.

Nach der Pause berichtete Frau Prof. Julia Downing unter dem Titel ‚Now and then - Standort und Zukunft der Palliative Care für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene‘ von dem Bedarf und den Herausforderungen weltweit dieser Arbeit. Prof. Downing hat 27 Jahre Erfahrung in der internationalen Palliative Care in Großbritannien, Uganda, Afrika und Osteuropa. Sie ist die Vorsitzende des International Children's Palliative Care Network ICPCN.

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Am Nachmittag fanden drei vertiefende Foren statt. Andreas Müller widmete sich unter dem Titel ‚Wer ist der Bestimmer?‘ der Frage der Autonomie in der Hospizarbeit und Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Präsentation seines Forums können Sie hier herunterladen. Isabel Schupp beschäftigte sich mit der Rolle der Eltern von erkrankten Kindern und der Empathie als Schlüssel zur Verständigung. Michaela Müller und Beate Barthel berichteten von den ersten Monaten des im November vergangenen Jahres eingeweihten stationären Kinder- und Jungendhospizes des Hospiz Stuttgart. Was die Helfenden in der palliativ-hospizlichen Betreuung von Kindern, Jungendlichen und jungen Erwachsenen brauchen war Thema des Forums ‚Fokus Caregiver‘ mit Susanne Haller.

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Musikalisch umrahmt wurde der Fachtag wieder von Mike Schweizer, der mit seinen Saxophon-Improvisationen die Wortbeiträge einfühlsam aufgriff.  Für das Catering sorgten in bewährter Spitzenqualität das Team vom Kulturwerk aus Stuttgart Ost sowie das Baristamobil des Café Hibou.

Wir danken allen Teilnehmenden, den Referentinnen und Referenten, den ehrenamtliche Helfern, allen Mitwirkenden im Hintergrund und natürlich der Addy von Holtzbrinck Stiftung für ihre Unterstützung unseres Fachtages.

In der Zeitschrift für Gesundheitsberufe Dr. med. Mabuse ist in der Ausgabe 232 vom März 2018 folgender Artikel über unseren Fachtag erschienen.

Fotos: Werner Napiwotzky