Was ist ein Kinderhospiz?

Die Kinderhospizarbeit lässt sich vielleicht am besten aus ihrer Geschichte verstehen. Die Idee des weltweit ersten Kinderhospizes entstand im Jahr 1978 in Grossbritannien. Sie begann mit der Geschichte eines kleinen Mädchens namens Helen, das niemals wahrgenommen hat, wie viel Bedeutung ihre eigene Krankheit auf das Leben so vieler chronisch, tödlich erkrankter Kinder und ihrer Familien haben würde.
Helen erkrankte 1978 ganz plötzlich an einem Hirntumor. Dieser konnte zwar erfolgreich entfernt werden, aber Helens Gehirn war schwerwiegend und irreparabel verletzt. Ihre Kontaktmöglichkeit mit der Umwelt war erheblich eingeschränkt, sie konnte weder sprechen noch sitzen, noch ihre Körperbewegungen koordinieren.

Damals kam Sister Francis, eine Nonne und Kinderkrankenschwester in Berührung mit ihr und ihrer Familie. Es entwickelte sich eine enge Freundschaft und Sister Francis besuchte Helen immer wieder während ihres langen Krankenhausaufenthaltes. Diese Beziehung setzte sich auch fort, nachdem Helen nach Hause zurückgekehrt war. Um die Eltern immer wieder zu entlasten, nahm Sr. Francis die kleine Helen zu sich ins Kloster und aus dieser Freundschaft mit Helen und ihrer Familie entwickelte sich "Helen-House", das als weltweit erstes Kinderhospiz 1978 seine Arbeit aufnahm.

Kontakt 

für das Ambulante Kinderhospiz:
Foto Margret Füchsle

Margret Füchsle
Koordinatorin Ambulantes Kinderhospiz
Telefon: 0711-2 37 41-21

für das Stationäre Kinderhospiz:
Foto Elvira Pfleiderer - neu

Elvira Pfleiderer
Projektleitung / Koordinatorin
Stationäres Kinderhospiz
Telefon: 0711-2 37 41-60

Grundsatzentscheidung für Stationäres Kinderhospiz gefallen 

Eine Kurzinformation zum geplanten stationären Kinderhospiz finden Sie hier [PDF].
 

 

Sonne

Lesehinweis:
Im Himmel welken keine Blumen - Kinder begegnen dem Tod.
Christoph Student (Hrsg.) [Link]