Vorbereitungskurs Freiwillige Begleiterinnen und Begleiter in der Kinder- und Jugendhospizarbeit

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Im Februar 2017 beginnt ein neuer Vorbereitungskurs für interessierte Menschen aus Stuttgart, die sich in der Kinder- und Jugendhospizarbeit engagieren möchten. Nähere Informationen erhalten Sie von Michaela Müller, Telefon: 0711/23741-24



Porsche unterstützt das Kinder- und Jugendhospiz

Porsche Spendenlauf 3

Dieses Jahr gab es zum zweiten Mal den Porsche Spendenlauf. Wir freuen uns, dass insgesamt 180.000€ an Spenden zusammengekommen sind, nach 26.437 gelaufenen Runden. Davon gingen 52.500€ an das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart. Wir sind stolz auf alle Läufer und Läuferinnen und freuen uns riesig über die Spende.

Porsche Scheckübergabe 2016

 

Edition Hospiz

Wein mit Schokolade

Die Weingärtner Esslingen und die Weingärtner vom „Weinfactum" aus Bad Cannstatt haben sich in einem bisher einmaligen Projekt gemeinsam mit Chocolatier Joachim Habiger aus Fellbach auf den Weg gemacht, den Aufbau des Stationären Kinder- und Jugendhospizes des Hospiz Stuttgart zu unterstützen.

Ein Wein zum Genießen oder auch als ideales  Geschenkset für die Weihnachtszeit - oder einfach so zum Verschenken!

Wein mit Verpackung

Unterstützen auch Sie mit dem Kauf der Edition Hospiz den Aufbau des Stationären Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart.

Bezugsquellen

www.weingaertner-esslingen.de

www.weinfactum.de

Getränkefachmarkt Beilharz Degerloch Große Falterstraße 7 oder Chemnitzer Straße

Metzgerei und Partyservice Feldwieser-Sinn Heumaden Bildäckerstraße 3

Buch und Musik Stuttgart Büchsenstraße 36

Weitere Informationen zu den Produkten erfahren Sie hier auf dem Flyer .

 

Bilddokumentation Diemershalde
Umbau zum Stationären Kinderhospiz

2016-06 Bau Diemershalde
  

Dezember 2015

Januar 2016

Februar 2016

März 2016

April 2016

Mai 2016

Juni 2016

Juli 2016 Richtfest

August 2016

September 2016



Richtfest beim Umbau zum Stationären Kinderhospiz

Richtfest Bild Max Kovalenko                                                                                               Bild: Max Kovalenko

Am Freitag, den 22.Juli 2016 feierten wir Richtfest. Die Handwerker und Planer haben eine weitere wichtige Etappe geschafft. Rund 300 Freunde und Förderer waren dabei, als der Bauleiter Stefan Maurer von der Firma Rommel den Richtspruch sprach und das Weinglas in Scherben gehen ließ. Lesen Sie hierzu einen Artikel aus der Stuttgarter Zeitung.
Mehr Bilder vom Richtfest gibt es hier.

Das "Kinderhospiz Stuttgart Puzzle"

Puzzle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer Lust und Freude am Spiel hat, kann sich gerne an unserem "Kinderhospiz-Puzzle" versuchen. Es ist gar nicht so schwer. Zum Spielen einfach draufklicken. Viel Spass!

 

Spatenstich des 1. Stationären Kinderhospiz
in Baden-Württemberg

Spatenstich

Am Freitag, den 30. Oktober 2015 fand in der Diemershalde 11 in Stuttgart der Spatenstich des Stationären Kinderhospiz Stuttgart statt. Wir sind überglücklich, daß nun endlich mit den Umbauarbeiten begonnen werden kann. Lesen Sie hierzu Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung .

Mit einem traditionellen Spatenstich, genauer gesagt waren es 15 Spatenstiche von Vertretern der Kirche, der Stadt und dem Land sowie von Aktiven der Hospizbewegung, hat der Bau zum  Kinder- und Jugendhospiz, am 30.10.2015, begonnen. Bis Herbst 2017 soll das Haus am Eugensplatz in Stuttgart für 8 lebensverkürzt erkrankte Kinder und deren Familien bezugsfertig sein. Es ist das erste stationäre Hospiz für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg.  In Baden-Württemberg leben ca. 3000 betroffene Familien. Elisabeth Kunze Wünsch und Elvira Pfleiderer blicken mit Freude auf ein wunderbares, gelungenes Auftaktfest des Spatenstichs mit über 500 Gästen, zurück.

Beim Bunten Familienmittag mit Workshops wie:
Luftballonkunst, Märchenstube, Trommeln, Klangschalenmassage, Kinderschminken, Filzen, Specksteinarbeiten und einer Weinstube, waren auch viele betroffene Familien zu Gast und haben das Haus mit Leben gefüllt.
Schülerinnen des Mädchengymnasiums St. Agnes übergaben einen, in einem Projekt angefertigten,  Fahrradständer mit vielen lachenden Kindern.
Den Abschluss und Höhepunkt des Tages bildeten das Apollotheater mit zwei wunderbaren Songs aus dem Musical Tarzan. Die  Darsteller Gian Marco Schiaretti  und Enes Sahin sangen: „Wer ich wirklich bin" und „Fremde wie ich".
Die Gauthier Dance Company des Theaterhaus Stuttgart, Eric Gauthier und Tänzer, brachten das begeisterte Publikum zum Tanzen und ließen das Fest beschwingt ausklingen.







WASTED TIME

Ein Film zugunsten des Kinder- und Jugendhospizes des Hospiz Stuttgart

Wasted Time Cover

 

 

 

 

 

 

"Wasted time" ist der Debüt-Film der beiden Stuttgarter Filmstudenten Massud Kamrani und Felix Löwy, in dessen Mittelpunkt die 17-jährige Balletttänzerin Anika steht. Von ihrer Mutter permanent unter Leistungsdruck gesetzt, versucht sie verzweifelt aus ihrem Leben auszubrechen. Eine tragische Verkettung von Ereignissen führt jedoch zu ihrem plötzlichen Tod. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird das Thema des Abschiednehmens beleuchtet werden, wobei auch die begrenzte Zeit, die uns auf dieser Welt gegeben ist, eine zentrale Rolle spielt. Den Film können Sie unter folgendem Link herunterladen. Der gesamte Erlös kommt dem Aufbau des Stationären Kinder- und Jugendhospizes zugute.

www.wastedtimefilm.com

 

"Auch kranke Kinder wollen leben"

"In die aktuelle Diskussion um die Sterbehilfe mischte sich jetzt die Leiterin des Hospiz Stuttgart ein. Elisabeth Kunze-Wünsch sieht das Sterben als einen natürlichen Prozess und nicht als einen Akt, bei dem man nachhelfen sollte."

Du fehlst


Lesen Sie hier das ganze Interview von Elisabeth Kunze-Wünsch aus den "Stuttgarter Nachrichten" .

 

 

Was ist Kinder- und Jugendhospizarbeit?

Kinder-/Jugendhospizarbeit kann nicht mit der Hospizarbeit für Erwachsene verglichen werden: Sie beginnt nicht erst, wenn ein Kind dem Tod nah ist. Sie kann mit der Diagnosestellung einer lebensbegrenzenden Erkrankung angeboten werden. Ziel ist es, dem erkrankten Kind ebenso wie den anderen Familienmitgliedern Zuwendung und Aufmerksamkeit zu schenken und mit ihnen zu ergründen, was jede/r Einzelne braucht, um die gemeinsame Lebenszeit intensiv und lebenswert zu erfahren, ohne sich selbst darin zu verlieren. Diese Begleitung kann über einen langen Zeitraum gehen - Monate oder Jahre - und endet nicht mit dem Tod des erkrankten Kindes. Zur Kinderhospizarbeit zählt auch eine Trauerbegleitung der Geschwister und Eltern.

Aus der Notwendigkeit hat sich inzwischen ein weiteres Arbeitsfeld entwickelt, was ursprünglich nicht als Kinderhospizarbeit definiert war: Wir begleiten Kinder, in deren Familie ein Elternteil oder andere ihnen geliebte Bezugspersonen schwer krank und sterbend sind in dieser Zeit und über den Tod hinaus.

Geschichte der Kinderhospizarbeit

Die Kinderhospizarbeit lässt sich am besten aus ihrer Geschichte verstehen:

1978 wurde in Großbritannien bei einem kleinen Mädchen namens Helen plötzlich ein Hirntumor diagnostiziert. Dieser konnte zwar erfolgreich entfernt werden, Helens Gehirn war aber schwerwiegend und irreparabel verletzt. Ihre Kontaktmöglichkeit mit der Umwelt war erheblich eingeschränkt. Sie konnte weder sprechen noch sitzen, noch ihre Körperbewegungen koordinieren. Zu diesem Zeitpunkt kam die Ordensfrau und Kinderkrankenschwester Sister Francis in Kontakt mit ihr und ihrer Familie. Zwischen der Familie und der Schwester entwickelte sich eine enge Freundschaft. Sister Francis besuchte Helen oft während der langen Krankenhausaufenthalte. War Helen zuhause, nahm sie das Mädchen immer wieder mit zu sich ins Kloster, um die Eltern zu entlasten. Aus dieser persönlichen Erfahrung entwickelte sich das "Helen-House", das als weltweit erstes Kinderhospiz 1978 seine Arbeit aufnahm.

Helen selbst war zu ihren Lebzeiten wohl nicht bewusst, welche Bedeutung ihre Krankheit für das Leben vieler lebensbegrenzt erkrankter Kinder haben würde. 

Kinder- und Jugendhospizarbeit des Hospiz Stuttgart

Von den etwa 23.000  lebensbegrenzt erkrankten Kindern und Jugendlichen in Deutschland sterben etwa 5.000 Kinder jedes Jahr. In Baden-Württemberg haben etwa 3.000 Kinder eine lebensbegrenzende Erkrankung. Davon sterben etwa 350 Kinder pro Jahr. Umgerechnet auf den Großraum Stuttgart heißt dies, dass hier 750 lebensbegrenzend erkrankte Kinder und Jugendliche leben. 85 von ihnen sterben ungefähr jedes Jahr.

Das Hospiz Stuttgart bietet mit dem ambulanten Kinder- und Jugendhospiz bereits seit 2004 die Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien an. Dieses Angebot wird intensiv wahrgenommen. Neben dem kranken Kind erfahren die Geschwister ebenso wie die Eltern, die meist für die aufwendige Betreuung rund um die Uhr verantwortlich sind, Zuwendung und Entlastung. [Flyer zum Kinderhospiz]

Mit dem stationären Kinderhospiz bietet das Hospiz Stuttgart künftig einen Ort, an dem lebensbegrenzt erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zeitweise leben können, wenn die betreuenden Angehörigen die Pflege aus Gesundheits- oder anderen Gründen nicht übernehmen können, wenn die Familie Entlastung braucht oder die "Rest"-familie Urlaub machen will. In einer geborgenen und wertschätzenden Atmosphäre kann sich die Familie bei einem gemeinsamen Aufenthalt entspannen und erholen. Es gibt Raum für familiäre Geborgenheit, für tiefes Verstehen und Austausch zwischen den Familien und gleichzeitig eine fachliche, multiprofessionelle Hilfe in der Pflege und Betreuung des erkrankten Kindes  sowie eine mitfühlende Begleitung aller Gäste je nach Wunsch. [Kurzinformation zur Erweiterung des Hospiz Stuttgart und der Einrichtung eines Stationären  Kinderhospizes]