Vierter Hand in Hand Spendenlauf

Hand in Hand Spendenlauf

Die Fortsetzung des erfolgreichen Hand in Hand Spendenlaufs steht fest: Am 23. Juli 2016 sind wir wieder im Sportzentrum Leinfelden. Weitere Informationen für interessierte Sponsoren und Läufer sind auf der Webseite www.handinhand-spendenlauf.de veröffentlicht. Wir freuen uns darauf wieder mit euch allen Hand in Hand zu gehen!


Bilddokumentation Diemershalde
Umbau zum Stationären Kinderhospiz

2016-06 Bau Diemershalde
  

Dezember 2015

Januar 2016

Februar 2016

März 2016

April 2016

Mai 2016

Juni 2016



Das "Kinderhospiz Stuttgart Puzzle"

Puzzle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer Lust und Freude am Spiel hat, kann sich gerne an unserem "Kinderhospiz-Puzzle" versuchen. Es ist gar nicht so schwer. Zum Spielen einfach draufklicken. Viel Spass!

 

Glückliche Augenblicke im Porsche Museum

Porsche Museum

Am Samstag, den 20.02.2016 hat uns Porsche eingeladen. Sechs tolle Porschemodelle samt Fahrer standen schon für die Kinder bereit. Nachdem alle sich ein Auto ausgesucht haben ging es los zu einer einstündigen Rundfahrt. Die Kinder waren begeistert von der Fahrkunst und Schnelligkeit der Autos und Fahrer. Manche kamen sogar in den Genuss eines Raketenstarts.
Anschließend ging es in das Porsche Restaurant Boxenstopp und wir wurden mit leckerem Essen, Getränken und Nachtisch verwöhnt. Danach gab es noch eine spannende Führung durch das Museum. Zum Ende durften wir einen Blick in die Werkstatt werfen, dort warteten bereits für jedes Kind eine Geschenktüte mit tollen Überraschungen.

Herzlichen Dank an Porsche und seine Mitarbeiter! Dank des beeindruckenden Engagements konnten die Kinder einen Tag voller glücklicher Augenblicke erleben.

Glückliche Augenblicke bei Klutsch in "kitchen on fire"

Weihnachtskochen

Im Dezember  haben wir  uns im Rahmen der „Glücklichen Augenblicke"  um 10 Uhr mit den Kindern in der Location vom Klutsch (kitchen-on-fire) getroffen. Die  Mütter/Begleiter kamen um 13 Uhr dazu, bis dahin konnten die Kinder in der Küche helfen ein 3-Gänge-Menü zu kochen, die Tische schön einzudecken und weihnachtliche Dekoration basteln. Zusätzlich war noch der Alex Twister da, bei ihm konnten sich die Kinder allerlei Luftballonfiguren wünschen.  Gemeinsam haben wir dann das von den Kindern servierte Essen genossen, Weihnachtslieder gesungen und zum Abschluss gab es die Geschenke vom Geschenkewunschbaum der Stadt Stuttgart.

Unser besonderer Dank gilt Rainer Klutsch und seinem Team für ihre Gastfreundschaft und die herzliche Atmosphäre. Wir haben uns sehr willkommen und wie in einem Weihnachtsmärchen gefühlt.

 

Spatenstich des 1. Stationären Kinderhospiz
in Baden-Württemberg

Spatenstich

Am Freitag, den 30. Oktober 2015 fand in der Diemershalde 11 in Stuttgart der Spatenstich des Stationären Kinderhospiz Stuttgart statt. Wir sind überglücklich, daß nun endlich mit den Umbauarbeiten begonnen werden kann. Lesen Sie hierzu Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung .

Mit einem traditionellen Spatenstich, genauer gesagt waren es 15 Spatenstiche von Vertretern der Kirche, der Stadt und dem Land sowie von Aktiven der Hospizbewegung, hat der Bau zum  Kinder- und Jugendhospiz, am 30.10.2015, begonnen. Bis Herbst 2017 soll das Haus am Eugensplatz in Stuttgart für 8 lebensverkürzt erkrankte Kinder und deren Familien bezugsfertig sein. Es ist das erste stationäre Hospiz für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg.  In Baden-Württemberg leben ca. 3000 betroffene Familien. Elisabeth Kunze Wünsch und Elvira Pfleiderer blicken mit Freude auf ein wunderbares, gelungenes Auftaktfest des Spatenstichs mit über 500 Gästen, zurück.

Beim Bunten Familienmittag mit Workshops wie:
Luftballonkunst, Märchenstube, Trommeln, Klangschalenmassage, Kinderschminken, Filzen, Specksteinarbeiten und einer Weinstube, waren auch viele betroffene Familien zu Gast und haben das Haus mit Leben gefüllt.
Schülerinnen des Mädchengymnasiums St. Agnes übergaben einen, in einem Projekt angefertigten,  Fahrradständer mit vielen lachenden Kindern.
Den Abschluss und Höhepunkt des Tages bildeten das Apollotheater mit zwei wunderbaren Songs aus dem Musical Tarzan. Die  Darsteller Gian Marco Schiaretti  und Enes Sahin sangen: „Wer ich wirklich bin" und „Fremde wie ich".
Die Gauthier Dance Company des Theaterhaus Stuttgart, Eric Gauthier und Tänzer, brachten das begeisterte Publikum zum Tanzen und ließen das Fest beschwingt ausklingen.







Porsche unterstützt das Kinder- und Jugendhospiz


Porsche Spendenlauf

Über 350 Teams und 3.000 Läufer haben sich am Samstag am ersten Porsche 6-Stunden-Lauf rund um das Werk in Zuffenhausen beteiligt. Ihr Ziel: Die 911 Meter lange Rundstrecke möglichst oft zu absolvieren, denn jede gelaufene Runde war der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG fünf Euro für soziale Zwecke wert. Der Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Vorstände und Betriebsräte hat sich gelohnt. Nach beachtlichen 29.463 Runden erhielten die Olgäle-Stiftung, das Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart sowie der Verein „Frühstück für Kinder" - zur Unterstützung von Flüchtlingskindern - insgesamt 175.000 Euro überreicht, weil der Vorstand den Betrag zusätzlich aufgerundet hatte.

Porsche Lauf Scheckübergabe

 

Edition Hospiz

  Etikett Hospizwein             

 
Die Weingärtner Esslingen und die Weingärtner Bad Cannstatt haben sich in einem bisher einmaligen Projekt gemeinsam mit Chocolatier Joachim Habiger aus Fellbach auf den Weg gemacht, den Aufbau des Stationären Kinder- und Jugendhospizes des Hospiz Stuttgart zu unterstützen.

Unterstützen auch Sie mit dem Kauf der Edition Hospiz den Aufbau des Stationären Kinder- und Jugendhospiz Stuttgart.

Bezugsquellen

www.weingaertner-esslingen.de

www.badcannstatt-weine

Getränkefachmarkt Beilharz Degerloch
Große Falterstraße 7 oder Chemnitzer Straße 14

Metzgerei und Partyservice Feldwieser-Sinn Heumaden Bildäckerstraße 3

Buch und Musik Stuttgart
Büchsenstraße 36

Weitere Informationen zu den Produkten erfahren Sie hier auf dem Flyer .

 

"Auch kranke Kinder wollen leben"

"In die aktuelle Diskussion um die Sterbehilfe mischte sich jetzt die Leiterin des Hospiz Stuttgart ein. Elisabeth Kunze-Wünsch sieht das Sterben als einen natürlichen Prozess und nicht als einen Akt, bei dem man nachhelfen sollte."

Du fehlst


Lesen Sie hier das ganze Interview von Elisabeth Kunze-Wünsch aus den "Stuttgarter Nachrichten" .

 

 

WASTED TIME

Ein Film zugunsten des Kinder- und Jugendhospizes des Hospiz Stuttgart

Wasted Time Cover

 

 

 

 

 

 

"Wasted time" ist der Debüt-Film der beiden Stuttgarter Filmstudenten Massud Kamrani und Felix Löwy, in dessen Mittelpunkt die 17-jährige Balletttänzerin Anika steht. Von ihrer Mutter permanent unter Leistungsdruck gesetzt, versucht sie verzweifelt aus ihrem Leben auszubrechen. Eine tragische Verkettung von Ereignissen führt jedoch zu ihrem plötzlichen Tod. Aus verschiedenen Blickwinkeln wird das Thema des Abschiednehmens beleuchtet werden, wobei auch die begrenzte Zeit, die uns auf dieser Welt gegeben ist, eine zentrale Rolle spielt. Den Film können Sie unter folgendem Link herunterladen. Der gesamte Erlös kommt dem Aufbau des Stationären Kinder- und Jugendhospizes zugute.

www.wastedtimefilm.com

 

Was ist Kinder- und Jugendhospizarbeit?

Kinder-/Jugendhospizarbeit kann nicht mit der Hospizarbeit für Erwachsene verglichen werden: Sie beginnt nicht erst, wenn ein Kind dem Tod nah ist. Sie kann mit der Diagnosestellung einer lebensbegrenzenden Erkrankung angeboten werden. Ziel ist es, dem erkrankten Kind ebenso wie den anderen Familienmitgliedern Zuwendung und Aufmerksamkeit zu schenken und mit ihnen zu ergründen, was jede/r Einzelne braucht, um die gemeinsame Lebenszeit intensiv und lebenswert zu erfahren, ohne sich selbst darin zu verlieren. Diese Begleitung kann über einen langen Zeitraum gehen - Monate oder Jahre - und endet nicht mit dem Tod des erkrankten Kindes. Zur Kinderhospizarbeit zählt auch eine Trauerbegleitung der Geschwister und Eltern.

Aus der Notwendigkeit hat sich inzwischen ein weiteres Arbeitsfeld entwickelt, was ursprünglich nicht als Kinderhospizarbeit definiert war: Wir begleiten Kinder, in deren Familie ein Elternteil oder andere ihnen geliebte Bezugspersonen schwer krank und sterbend sind in dieser Zeit und über den Tod hinaus.

Geschichte der Kinderhospizarbeit

Die Kinderhospizarbeit lässt sich am besten aus ihrer Geschichte verstehen:

1978 wurde in Großbritannien bei einem kleinen Mädchen namens Helen plötzlich ein Hirntumor diagnostiziert. Dieser konnte zwar erfolgreich entfernt werden, Helens Gehirn war aber schwerwiegend und irreparabel verletzt. Ihre Kontaktmöglichkeit mit der Umwelt war erheblich eingeschränkt. Sie konnte weder sprechen noch sitzen, noch ihre Körperbewegungen koordinieren. Zu diesem Zeitpunkt kam die Ordensfrau und Kinderkrankenschwester Sister Francis in Kontakt mit ihr und ihrer Familie. Zwischen der Familie und der Schwester entwickelte sich eine enge Freundschaft. Sister Francis besuchte Helen oft während der langen Krankenhausaufenthalte. War Helen zuhause, nahm sie das Mädchen immer wieder mit zu sich ins Kloster, um die Eltern zu entlasten. Aus dieser persönlichen Erfahrung entwickelte sich das "Helen-House", das als weltweit erstes Kinderhospiz 1978 seine Arbeit aufnahm.

Helen selbst war zu ihren Lebzeiten wohl nicht bewusst, welche Bedeutung ihre Krankheit für das Leben vieler lebensbegrenzt erkrankter Kinder haben würde. 

Kinder- und Jugendhospizarbeit des Hospiz Stuttgart

Von den etwa 23.000  lebensbegrenzt erkrankten Kindern und Jugendlichen in Deutschland sterben etwa 5.000 Kinder jedes Jahr. In Baden-Württemberg haben etwa 3.000 Kinder eine lebensbegrenzende Erkrankung. Davon sterben etwa 350 Kinder pro Jahr. Umgerechnet auf den Großraum Stuttgart heißt dies, dass hier 750 lebensbegrenzend erkrankte Kinder und Jugendliche leben. 85 von ihnen sterben ungefähr jedes Jahr.

Das Hospiz Stuttgart bietet mit dem ambulanten Kinder- und Jugendhospiz bereits seit 2004 die Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien an. Dieses Angebot wird intensiv wahrgenommen. Neben dem kranken Kind erfahren die Geschwister ebenso wie die Eltern, die meist für die aufwendige Betreuung rund um die Uhr verantwortlich sind, Zuwendung und Entlastung. [Flyer zum Kinderhospiz]

Mit dem stationären Kinderhospiz bietet das Hospiz Stuttgart künftig einen Ort, an dem lebensbegrenzt erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zeitweise leben können, wenn die betreuenden Angehörigen die Pflege aus Gesundheits- oder anderen Gründen nicht übernehmen können, wenn die Familie Entlastung braucht oder die "Rest"-familie Urlaub machen will. In einer geborgenen und wertschätzenden Atmosphäre kann sich die Familie bei einem gemeinsamen Aufenthalt entspannen und erholen. Es gibt Raum für familiäre Geborgenheit, für tiefes Verstehen und Austausch zwischen den Familien und gleichzeitig eine fachliche, multiprofessionelle Hilfe in der Pflege und Betreuung des erkrankten Kindes  sowie eine mitfühlende Begleitung aller Gäste je nach Wunsch. [Kurzinformation zur Erweiterung des Hospiz Stuttgart und der Einrichtung eines Stationären  Kinderhospizes]