Ehrenamtliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien

Wer wird ambulant begleitet?
Schwerstkranke Kinder und Jugendliche. Geschwister von Kindern, die lebensverkürzend erkrankt sind. Kinder und Jugendliche, bei denen ein Elternteil lebensverkürzend erkrankt ist oder die einen Elternteil verloren haben.

Was passiert bei einer Begleitung?
Es geht um Präsenz. Unsere Begleiter*innen gehen in betroffene Familien, führen Gespräche, unternehmen Ausflüge, besuchen Kinos, Eisdielen, Spielplätze und Schlittschuhbahnen, helfen bei Hausaufgaben – kurzum: Sie sind einfach da, für die erkrankten Kinder, deren Geschwister, Eltern und Freund*innen.

Wenn sich eine Familie bei uns meldet, bekommt sie Besuch von der zuständigen Koordinatorin. Diese klärt Bedürfnisse und Wünsche. Dann sucht sie nach geeigneten ehrenamtlichen Begleiter*innen. Bei einem zweiten Besuch stellt die Koordinatorin die ehrenamtliche Begleitperson vor. Wenn alles für beide Seiten passt, beginnt die Begleitung.

Gemeinsam werden die Einsatzzeiten festgelegt, in der Regel 3 – 4 Stunden wöchentlich. Der Zeitraum einer Begleitung kann sehr unterschiedlich sein, von wenigen Wochen über mehrere Monate. Manchmal werden Familien auch von mehreren Ehrenamtlichen betreut.

Wer wird im Stationären Kinder- und Jugendhospiz begleitet?
Erkrankte Kinder und Jugendliche, die bei uns zu Gast sind. Deren Geschwisterkinder, die bei uns zu Gast sind. Eltern, Angehörige und Freund*innen, die bei uns zu Gast sind.

Auslagen für Unternehmungen im Rahmen der Begleitungen (z. B. Kino, Eintrittsgelder, Eis etc.) und Fahrtkosten werden gegen Beleg erstattet, andere Vergütungen sind nicht vorgesehen.

 

Ehrenamtliche stellen sich vor:

Christina Sabelus

Christina Sabelus

Jahrgang 1973, Trauercoach, Kommunikatorin, Skillentwicklerin, seit 2017 tätig in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen

»Die Zeit, die man hier verbringt, wird so extrem wertgeschätzt – von den Familien und den Hauptamtlichen. Es ist so wenig, was reicht, damit sich jemand anderes einfach freuen kann. Und da merkt man auch, unter welchem Druck die Familien stehen und was sie tagtäglich leisten müssen.«