Was ist ein Hospiz?

Hospiz ist eine Haltung

Hospize sind primär keine Gebäude, sondern sie leben eine Haltung. Eine Haltung der Mitmenschlichkeit und der Ehrfurcht gegenüber den Menschen am Lebensende und ihren Angehörigen. Eine Haltung der Gastfreundschaft, die Räume des Vertrauens, von Geborgenheit und Sicherheit schafft. Eine Haltung, die schwerstkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen sowie Trauernde mit ihren Bedürfnissen ernst nimmt.

Ein Team aus speziell geschulten Pflegefachkräften, Ärzt*innen, Therapeut*innen und Ehrenamtlichen berät, betreut und begleitet die Betroffenen mit ihren Angehörigen.

Hospizarbeit kann zuhause, in Kliniken, in Pflegeeinrichtungen und in stationären Hospizen geschehen.

Die ambulante Arbeit nimmt dabei den größten Raum ein, da die meisten Menschen sich wünschen, in ihrer vertrauten Umgebung zu sterben. Für diese komplexe haupt- und ehrenamtliche Begleitung braucht es Menschen, die sich stetig fort- und weiterbilden. Bildungsarbeit ist daher ein wichtiger Bestandteil der Hospiztätigkeit.

Kennzeichen ambulanter und stationärer Hospizarbeit sind:

  • Die medizinischen, psychosozialen und spirituellen Bedürfnisse der schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihrer Angehörigen stehen im Mittelpunkt.
  • Ein multiprofessionelles Team steht den Betroffenen rund um die Uhr zur Verfügung.
  • Der Einsatz von Ehrenamtlichen ist konstitutiv. Sie zeigen mit ihrer Präsenz, dass die Betroffenen in die Mitte der Gesellschaft gehören.
  • Hospizarbeit ist nachhaltig, die Begleitung Trauernder ist ein wichtiger Teil.

 

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